Geschichte
Mit Freundschaftsspielen gegen Hobbymannschaften aus den Nachbargemeinden begann im Frühjahr 1986 auch in Pichl das Fußballgeschehen. Damals wurde noch unter dem Namen "WSV Pichl-Mandling" agiert. Zwar waren die sportlichen Erfolge zunächst nicht die besten, doch taten sie der Begeisterung am Fußballspiel keinen Abbruch.
1988 wurde ein Komitee gegründet, das die Weiterentwicklung des Fußballsports in der Gemeinde voran treiben wollte und sich die Errichtung eines Fußballplatzes als Hauptziel setzte. Mitglieder dieses Komitees waren Anton Tritscher, Erwin Kornberger, Ernst Windberger, Hannes Sattler, Josef Pürstl, Josef Mitterwallner, Anton Gründbichler und Gottfried Kornberger.
Am 2. Dezember 1989 entschloss man sich zur offiziellen Gründung des „Fußballhobbyclubs Pichl“, welche im Hotel Pichlmayr einen würdigen Rahmen fand. Als Funktionäre wurden folgende Personen gewählt:
Anton Tritscher Obmann und Schriftführer, Anton Gründbichler Obmann-Stellvertreter, Ernst Windberger Kassier, Hannes Sattler Mannschaftsführer und Albert Stocker Zeugwart.
In der Saison 1989/1990 trat man der „Ennstaler Dorfmeisterschaft“ bei und konnte bereits im ersten Spieljahr den 2. Platz in der Gesamtwertung erringen. In dieser Zeit wurden die Heimspiele des FHC Pichl entweder auswärts oder in der Forstau ausgetragen. In der Saison 1990/1991 konnte der FHC den Meistertitel der „Ennstaler Dorfmeisterschaft“ nach Pichl holen. Leider konnte dieser sportliche Erfolg bis dato nicht mehr wiederholt werden.
Mit der Errichtung der Freizeitanlage wurde dem langersehnten Wunsch nach einem Fußballplatz Rechnung getragen und der Spielbetrieb anlässlich der Eröffnung am 6. Und 7. Juli 1991 aufgenommen.
Im Rahmen der Nachwuchsarbeit wurde am 16. Juni 1992 die Spielgemeinschaft „SG Forstau-Pichl“ gegründet und der Meisterschaftsbetrieb in den Altersklassen U8, U10, U12 und U14 aufgenommen. Der Stamm des FHC setzt sich heute aus vielen Kickern der damaligen Zeit zusammen. Durch die geburtenschwachen Jahrgänge der darauffolgenden Jahre wurde diese Spielgemeinschaft aufgelöst.
Anton Tritscher, der Gründungsobmann und langjährige Vorsitzende des Fußballhobbyclubs verunglückte am 29. Juli 1999 bei einem Verkehrsunfall tödlich. Unter seiner Führung konnten sowohl sportliche als auch gesellschaftliche Erfolge erzielt werden. Der FHC Pichl wird seiner in steter Dankbarkeit gedenken.
Der Schock saß beim FHC nach dem plötzlichen Ableben seines Obmanns tief und so dauerte es beinahe ein Jahr, dass Hermann Trinker als Obmann gewonnen werden konnte.
2003 wurde unter der Führung von Sigrid Gerhardter und Kristin Sieder eine Damen-Fußballmannschaft gegründet, die beachtliche Erfolge erzielen konnte. Durch Personalausfälle musste jedoch der Spielbetrieb eingestellt werden.
In der Saison 2003/2004 konnte unter Trainer Andreas Trummer der Vizemeistertitel der Ennstaler Dorfmeisterschaft errungen werden.
Am 13. November 2006 wurde der langjährige Funktionär des FHC und vorgesehener Nachfolger von Obmann Hermann Trinker, Herbert Trinker, durch einen tragischen Verkehrsunfall im Alter von 25 Jahren aus unserer Mitte gerissen. Durch sein Engagement für den Verein und sein fröhliches Wesen war Herbert Eckpfeiler des FHC. Wir werden seiner stets gedenken.
Am 1. Dezember 2007 wurde Andreas Trummer durch die Generalversammlung als Obmann und Hans Danklmaier als Obmann-Stellvertreter gewählt, die beide dem FHC Pichl bis dato vorstehen.
Am Ende der Saison 2007/2008 wurde durch den FHC Pichl unter Mithilfe zahlreicher Verwandter und Freunde die Abschlussfeier der „Ennstaler Dorfmeisterschaft“ veranstaltet, die von den Funktionären und den Vereinsvertreter der Ennstaler Dorfmeisterschaft großes Lob und Anerkennung erntete.
Im Jahr 2008 wurde unter der Führung von Michael Windberger der Frauenfußballhobbyclub Pichl als Sektion des FHC gegründet und nahm den Spielbetrieb in einer Frauenliga auf.
Sommer 2008: FHC-Wandertag auf die Sonnenalm
7.-9 August 2009: Ausflug nach Prag
Der vorliegende Text unterliegt laufender Überarbeitung. Anmerkungen bzw. Ergänzungen sind jederzeit willkommen und würden die Qualität der geschichtlichen Zusammenfassung natürlich steigern.